STETTNER UND TOCHTER

Wo sind eigentlich die Töchter?

In der Wirtschaft gab und gibt es viele Unternehmen, die Schmidt & Sohn, Müller & Söhne oder „& Sons“ heißen.

Irgendwann habe ich mich gefragt:

Wo sind eigentlich die Töchter?

Aus dieser Frage entstand Stettner und Tochter.

Es war mein erster eigener Gedanke zu Coaching, Entwicklung und der Frage, welchen Platz Menschen – und insbesondere Frauen – in Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen.

Ich wollte einen Raum schaffen, in dem Frauen sich entwickeln, ausprobieren, sichtbar werden und ihren eigenen Weg gehen können.

Und ich wollte Männer ausdrücklich nicht ausschließen.

Denn wenn sich in Wirtschaft und Gesellschaft etwas verändern soll, brauchen wir nicht nur starke Frauen. Wir brauchen auch Männer, die Frauen verstehen, ihnen Raum geben, sie fördern und bewusst mit ihnen arbeiten wollen.

Die Idee ist geblieben. Sie ist größer geworden. 

Seit der Gründung hat sich meine Arbeit weiterentwickelt.

Aus dem ursprünglichen Coachinggedanken für Frauen ist STETTNERUNDX entstanden.

Heute begleite ich Menschen in beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozessen – Frauen und Männer, Führungskräfte und Menschen vor neuen Entscheidungen, Menschen auf ihrem Weg in Verantwortung und Menschen, die spüren, dass es Zeit für etwas Neues ist.

Dabei geht es mir nicht darum, Menschen in eine bestimmte Richtung zu bringen.

Es geht um Orientierung, nicht um Richtung.

Um die Frage:

Was ist eigentlich dein X?

Was macht dich aus?

Was möchtest du entwickeln?

Was möchtest du verändern?

Und welches Leben und Arbeiten passt wirklich zu dir?

Warum „und Tochter“ geblieben ist

Der Name erinnert mich daran, wo diese Arbeit begonnen hat.

An meine Überzeugung, dass Menschen nicht kleiner werden sollten, damit andere größer wirken.

An meine eigene Erfahrung, dass Entwicklung Selbsterfahrung braucht.

An meine Freude daran, Menschen beim Entdecken neuer Möglichkeiten zu begleiten.

Und an die Überzeugung, dass berufliche Entwicklung und persönliches Leben nicht unabhängig voneinander betrachtet werden können.

Deshalb ist „Stettner und Tochter“ heute weniger ein einzelnes Coachingprogramm als eine Haltung.

Eine Haltung zu Entwicklung, Verantwortung, Selbstbestimmung und Zusammenarbeit.

Frauen in der Wirtschaft

Frauenförderung war und ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Ich habe Frauen in beruflichen Übergängen begleitet, Führungskräfte entwickelt, Talentprogramme konzipiert und Frauen auf dem Weg in größere Verantwortung unterstützt.

Dabei interessiert mich nicht die Vorstellung, dass Frauen sich an ein bestehendes System anpassen müssen.

Mich interessiert vielmehr:

Wie können Menschen ihre eigenen Fähigkeiten, ihre Perspektiven und ihre Art zu führen wirksam einbringen?

Und wie können Organisationen Strukturen schaffen, in denen unterschiedliche Menschen tatsächlich Verantwortung übernehmen und erfolgreich sein können?

Deshalb richtet sich meine Arbeit heute nicht ausschließlich an Frauen.

Aber die Frage, die hinter „Stettner und Tochter“ steht, ist geblieben.

Frauen stärken. Männer sensibilisieren. Zusammenarbeit verändern.

Ich glaube nicht, dass Gleichberechtigung dadurch entsteht, dass Frauen allein lernen, sich besser durchzusetzen.

Veränderung braucht beide Seiten.

Frauen dürfen ihre eigenen Interessen, Fähigkeiten und Ambitionen ernst nehmen.

Männer dürfen lernen, andere Perspektiven wahrzunehmen und Frauen bewusst zu fördern.

Unternehmen brauchen Strukturen, die Entwicklung ermöglichen.

Und Führung braucht Menschen, die bereit sind, sich selbst zu reflektieren.

Genau deshalb habe ich schon früh mit Frauen und Männern gearbeitet, die berufliche Veränderung nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihr Umfeld gestalten wollten.

Die Landkarte statt des Navis

Ein Metapher begleitet mich dabei bis heute:

Ich arbeite lieber mit einer Landkarte als mit einem Navi.

Ein Navi sagt dir, wo du abbiegen sollst.

Eine Landkarte zeigt dir, welche Wege überhaupt möglich sind.

Und manchmal liegt genau dort, wo kein ausgeschilderter Weg verläuft, das eigentlich Interessante.

Coaching bedeutet für mich deshalb nicht, Menschen möglichst schnell zu einem vorher definierten Ziel zu bringen.

Es bedeutet, gemeinsam Orientierung zu schaffen, Möglichkeiten sichtbar zu machen und dann den eigenen Weg zu wählen.

Stettner und Tochter heute

Stettner und Tochter ist heute kein separates Unternehmen neben STETTNERUNDX.

Es ist die Idee, aus der STETTNERUNDX entstanden ist.

Sie steht für meine Überzeugung, dass Entwicklung dann besonders wirksam wird, wenn Menschen sich selbst besser verstehen, ihre Möglichkeiten kennen und den Mut entwickeln, ihren eigenen Weg zu gehen.

Das „X“ von STETTNERUNDX ist die Weiterentwicklung dieser Idee.

Was ist dein X?

Und was machst du daraus?

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